|
|
|
|
|
||||||||||||||||||
| Kontakt | Haftungsausschluss |
|
|||
|
|
|||||
www.dpa-infografik.com © dpa-infocom GmbH alle Rechte vorbehalten |
Globus-Grafiken-Galerie Alle hier enthaltenen Grafiken und Texte sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung ist nur nach vorheriger Zustimmung von dpa-infocom GmbH gestattet und gesondert honorarpflichtig. Dies gilt insbesondere auch bei Verbreitung und öffentlicher Wiedergabe. Im Rahmen eines kostengünstigen Abonnements (17,70 Euro pro Monat bei Einsatz im Unterricht an Schulen/Bildungseinrichtungen) steht Ihnen eine umfangreiche Auswahl von Grafiken in der Datenbank zum Download zur Verfügung. Jede Woche kommen neue Globus-Grafiken hinzu. Sie werden produziert von der dpa- infografik, die mit rund 25 Mitarbeitenden eines der größten Grafik-Agenturteams im deutschsprachigen Raum ist. Es geht zurück auf die 1946 gegründete Globus-Kartendienst GmbH und prägt seit Jahrzehnten den Markt für grafisch aufbereitete Informationen - Karten, Schaubilder, Infografiken und Charts. Seit Mitte 2025 ist die dpa-infografik Teil der dpa-infocom GmbH. Als 100-prozentiges Tochterunternehmen der dpa Deutsche Presse-Agentur steht die dpa-infocom GmbH mit ihrem Grafikteam für Aktualität, Unabhängigkeit und höchste Verlässlichkeit der Daten und Fakten. Zum Portfolio gehören speziell für den Bildungsmarkt produzierte Infografiken: Kompakte Wissensvermittlung - anschaulich und verständlich aufbereitet. Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.dpa-globus.de |
|
Infotexte von Globus-Grafiken Achtung: Die Infotexte stehen nicht dauerhaft zur Verfügung! Deswegen bitte keine direkten Links auf sie richten |
Armut und soziale Ausgrenzung in der EU
G18290 / 18.05.26
|
29 Prozent der Bulgaren von Armut und sozialer Ausgrenzung
gefährdet Im Jahr 2025 war gut ein Fünftel der Bevölkerung in der Europäischen Union von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Am stärksten betroffen waren die Bürgerinnen und Bürger in Bulgarien mit einem Anteil von 29 Prozent an der Bevölkerung. Deutschland lag mit einem Anteil von 21,2 Prozent knapp über dem EU-Durchschnitt. Nach der Definition der EU-weit vergleichbaren Datenquelle EU-SILC setzt sich die Gesamtquote zusammen aus den Prozentanteilen der armutsgefährdeten Bevölkerung, der Bevölkerung im Alter bis 64 Jahren in Haushalten mit sehr niedriger Erwerbstätigkeit und der von erheblicher materieller Entbehrung betroffenen Bevölkerung. Trifft eines oder mehrere dieser drei Kriterien auf eine Person zu, gilt sie als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Von materieller Entbehrung spricht man, wenn die Lebensbedingungen eines Haushalts aus finanziellen Gründen stark eingeschränkt sind. Quelle: Eurostat Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
| |
Globale Temperaturabweichungen
G18313 / 13.05.26
|
Es ist zu warm
Die Jahre 2023 bis 2025 waren ungewöhnlich warm. Das zeigen die Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S). Er ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms der EU. In den Untersuchungen hat der C3S die monatlichen Durchschnittstemperaturen der Jahre 1991 bis 2020 als Vergleichswerte festgelegt (Referenzwerte). Dann wurde geschaut, wie weit die monatliche Durchschnittstemperatur in unterschiedlichen Jahren von dem Referenzwert abwich (Temperaturanomalie). Dabei wurde deutlich: Die Abweichungen nach oben – also wärmere Monate als der Vergleichswert – nahmen im Laufe der Zeit zu. In den 90-er Jahren hatten die Abweichungen meist noch im negativen Bereich gelegen. 1994 etwa hatte die Temperaturanomalie im Februar -0,64 Grad Celsius betragen. In den Jahren 2023 bis 2025 war es umgekehrt: 2023 verzeichneten der Juli sowie September bis Dezember Rekordabweichungen. Im September 2023 waren es +0,93 Grad Celsius. Im Jahr 2024 lagen die Temperaturanomalien sowohl von Februar bis Juni als auch im August so hoch wie noch nie. Im Jahr 2025 verzeichnete der Januar einen Rekord. C3S erklärt: Es gibt zwei Gründe, warum die vergangenen Jahre so warm waren. Erstens, die durch den Menschen gemachte Klimaerwärmung und zweitens, die starke Erwärmung der Meere. Diese wird unter anderem durch Klimaphänomene wie El Niño beeinflusst. Quelle: ECMW, C3S ECMW, C3S ECMW, C3S © dpa-infocom GmbH
| |
Ausgedörrt
G18286 / 28.04.26
|
Starke Dürreereignisse durch den Klimawandel Lebensräume an Land schützen, Wälder nachhaltig bewirtschaften, die Artenvielfalt erhalten, Wüstenbildung stoppen – das sieht u. a. das Ziel für nachhaltige Entwicklung „Leben an Land“ (SDG 15) der Vereinten Nationen vor. Das europäische Statistikamt Eurostat bewertet regelmäßig die Fortschritte der EU, um sich diesem Ziel zu nähern. Ein Indikator, um SDG 15 zu messen, ist das Ausmaß der von Dürre betroffenen Landfläche: Es werden Gebiete erfasst, in denen während der Vegetationsperiode der Boden so trocken ist, dass Pflanzen nicht richtig wachsen können. Im Jahr 2024 betraf das rund 156 700 Quadratkilometer bzw. 3,7 Prozent der gesamten Land äche der EU. Im Vergleich zu den Dürrejahren 2018 und 2022 war dieser Wert somit noch relativ niedrig. Im Jahr 2018 breitete sich die größte Dürre seit Mitte des 18. Jahrhunderts großflächig in ganz Europa aus. Fast 521 000 Quadratkilometer EU-Fläche waren von Dürre betroffen. Dieser Rekordwert wurde nur von der Dürre 2022 übertroffen: Rund 558 000 Quadratkilometer Landfläche litten unter Dürre. In vielen Staaten Mittel- und Südeuropas wüteten zudem schwere Waldbrände, landwirtschaftliche Erträge gingen zurück, die Schiffahrt wurde eingeschränkt und Wasserkraftwerke produzierten weniger Strom. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat herausgefunden, dass die außergewöhnliche Intensität und das Ausmaß dieser Dürre zu mehr als 30 Prozent auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen seien. Quelle: Eurostat Eurostat © dpa-infocom GmbH
|
|
Realeinkommen in Deutschland
G18273 / 23.04.26
|
Auf die Kaufkraft kommt es an
Menschen können auf unterschiedliche Weise Geld verdienen. Manche bekommen ein Gehalt für ihre Arbeit. Andere erhalten Sozialleistungen wie das Bürgergeld oder beziehen eine Rente. Das Geld, das jeden Monat auf ihrem Konto landet, nennt man Nominaleinkommen. Wie viel man sich von dem Geld leisten kann, hängt davon ab, wie teuer das Leben in der jeweiligen Region ist. Um die Einkommen trotzdem miteinander vergleichen zu können, berechnen Fachleute das Realeinkommen. Damit soll die Kaufkraft der Menschen besser abgebildet werden – also die Menge an Waren und Dienstleistungen, die mit dem Geld gekauft werden kann. Am meisten können sich die Menschen im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg leisten: Im Jahr 2023 lag das Realeinkommen hier bei 39 424 Euro pro Kopf. Auf Platz zwei landete der bayerische Landkreis Starnberg. Hier hatten die Menschen zwar bundesweit das höchste Nominaleinkommen, doch sind die Lebenshaltungskosten dort auch sehr hoch. Das deutschlandweit niedrigste Realeinkommen hatten im Jahr 2023 die Menschen in der hessischen Stadt Offenbach am Main: 21 430 Euro pro Kopf. Quelle: iW-Köln bpb Realeinkommen Nominaleinkommen Kaufkraft © dpa-infocom GmbH
| |
Kipp-Elemente weltweit
G18163 / 10.03.26
|
Kleine Veränderungen mit großen Folgen Küsten sind schlechter vor Stürmen geschützt, Bewohner fangen nicht mehr genug Fische, Touristen bleiben aus – das alles wird wahrscheinlich passieren, wenn große Korallenriffe absterben. Fachleute haben errechnet, dass die Korallenriffe nahe des Äquators in den kommenden zehn Jahren einen kritischen Schwellenwert erreichen. Denn dann hat sich die Erde voraussichtlich um ein bis zwei Grad Celsius seit der vorindustriellen Zeit erwärmt. Kippelemente werden diese Schwellenwerte genannt, die zu starken und teils nicht mehr umkehrbaren Veränderungen führen können. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vergleicht sie mit einer Vase auf einem Tisch, dessen Platte immer schiefer gestellt wird: „Erst passiert nichts – dann reicht eine kleinste Erschütterung, und sie kippt.“ Bei welchen Temperaturen Elemente des Klimasystems kippen, ist unterschiedlich. Zudem lassen sich manche Kipppunkte genauer vorhersagen als andere. So ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kipppunkt des Grönländischen Eisschilds zwischen 0,8 und 3,0 Grad Celsius Erderwärmung liegt. Kipppunkte von Meeresströmungen hingegen sind schwer vorherzusagen. Fest steht jedoch: Je stärker die Erde sich erwärmt, desto größer wird das Risiko, dass Elemente kippen. Quelle: PIK Global Tipping Points Report 2025 © dpa-infocom GmbH
|
|
Die obigen Infotexte stehen nicht dauerhaft zur Verfügung. Monatlich werden bis zu 5 Infotexte gegen aktuellere ausgetauscht. Für den Einsatz im Unterricht, zur persönlichen Information oder auch zur innerbetrieblichen Verwendung können Sie die Infografiken in Großansicht und in hoher Auflösung bei dpa-infocom im Abonnement beziehen (Kontaktformular). |
Kontakt |
dpa-infocom GmbH,
Mittelweg 38,
20148 Hamburg T +49 (40) 4113 32940, F +49 (40) 4113 32945, E-Mail: infografik(at)dpa.com Internet: www.dpa-infografik.com, Anmeldeunterlagen: Kontaktformular |
Archiv |
|
Zu den Infografiken wurden Daten ins Archiv gestellt, mittels derer sie in der
dpa-infografik-Datenbank
zwecks Bezugs recherchiert werden können. Archiv: 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 |
|
|
||
| Stand: 22.05 |
||
|
|
||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||
| Kontakt | über uns | Impressum | Haftungsausschluss | Copyright © 1999 - 2026 Agenda 21 Treffpunkt | |||